Invasion

Alpen-Ameisen breiten sich in Süddeutschland aus

Nadine Zeller

Von Nadine Zeller

Di, 17. September 2013 um 20:50 Uhr

Südwest

Plötzlich wuselt und krabbelt es an allen Ecken und Enden. Sie sind da. Große Scharen von Ameisen, die Spielplätze einnehmen, sich wie ein großer schwarzer Teppich über Sandkästen ausbreiten und beißen.

Sie stammen aus dem Alpenraum und bilden Superkolonien. Erst haben sie München unsicher gemacht. Jetzt sind sie schon in Tübingen angekommen. Eigentlich lebt besagte Ameisenart in den Sand- und Kiesflächen entlang der Alpenflüsse. Doch nun hat sie offensichtlich die Vorteile der Innenstadt für sich entdeckt und sich in München und Tübingen ausgebreitet.

"Vielleicht ist es eine invasive Art. Die Kriterien sind nicht so klar" Bernhard Seifert Sie trägt den Namen Formica fuscocinerea und liebt Spielplätze. "Dort gibt es eben Sand, und das gehört für diese Ameisenart zu den optimalen Lebensbedingungen. Wenn dann noch Ahornbäume in der Nähe sind, kommen sie in Scharen", sagt Diplombiologe Jürgen Heinze von der Universität Regensburg.

Es handle sich um eine natürlich vorkommende Ameisenart, ...

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