Die Güterzüge müssen draußen bleiben

Wulf Rüskamp

Von Wulf Rüskamp

Mi, 22. September 2010

Südwest

Der Streit über das Projekt Stuttgart 21 ist nicht nur ein Streit über den geplanten unterirdischen Hauptbahnhof oder über die Neubaustrecke von Ulm nach Stuttgart. Hier steht inzwischen das gesamte Konzept der Deutschen Bahn AG für den Netzausbau zur Debatte.

Denn gerade in und um Stuttgart zeigt sich, wie fasziniert die Bahnplaner von der Idee eines deutschen Hochgeschwindigkeitsnetzes sind – und wie sie darüber ihr Hauptproblem, den Gütertransport, vernachlässigen.

Dabei hatten die Schwierigkeiten des Güterverkehrs auf der Strecke Stuttgart-Ulm mit der Geislinger Steige am Anfang des Projekts gestanden. Schwere Züge müssen auf dieser 2,5 Prozent steilen Rampe vom Filstal hoch auf die Alb von einer zweiten Lok geschoben werden, was Geld und Zeit kostet. Deshalb dachte man 1985 daran, durch einen Tunnel mit der halben Neigung diesen Aufstieg für alle Zugarten zu entschärfen. Das wäre vergleichsweise billig zu haben ...

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