Ein Amt am Anschlag

Patrik Müller

Von Patrik Müller

So, 14. Dezember 2014

Südwest

Die Grundbuchämter werden bis 2017 an 13 Standorten zusammenlegt / In Emmendingen sind die Mitarbeiter bereits überarbeitet.

EMMENDINGEN. Das zentrale Grundbuchamt in Emmendingen ist überlastet. Die Mitarbeiter, sagt Behördenchef Frank Müller, arbeiten am Anschlag. 9500 Verfahren sind derzeit offen. Häuslebauer schimpfen über lange Bearbeitungszeiten, Politiker fordern mehr Personal. Bis 2017 könnte es noch schlimmer werden – dann erst soll die derzeit laufende Reform der Grundbuchämter abgeschlossen sein.

Die Probleme kamen mit dem Laster. Sie kamen auf zehn Europaletten, auf jeder stapelten sich 24 Kartons. Drei Tage dauerte es, bis die Emmendinger alles nachgezählt hatten. Dann streikten die Computer. "Das war der Knackpunkt", sagt Frank Müller, Leiter des Amtsgerichtes und Chef des Grundbuchamtes. Die Probleme begannen am 14. Januar 2013. Am Tag, als die Akten des staatlichen Grundbuchamtes Freiburg nach Emmendingen geliefert wurden. "Ein sehr großer Brocken", sagt er.

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