Südbaden

Fessenheim: Neuer Evakuierungsplan – ein Mammutprojekt

Michael Gilg

Von Michael Gilg

Mo, 10. März 2014 um 21:00 Uhr

Südwest

Würde sich in Fessenheim ein Atomunfall ereignen, müssten innerhalb von 24 Stunden etwa 250.000 Menschen evakuiert werden – so sieht es eine neue Richtlinie vor. Wie das gehen soll? Das weiß niemand.

Drei Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima hat die von der Bundesregierung eingesetzte Strahlenschutzkommission erweiterte Sicherheitszonen um Kernkraftwerke gefordert: Die "Zentralzone" soll in Deutschland von zwei auf fünf Kilometer und die "Mittelzone" von zehn auf 20 Kilometer erweitert werden. Würde sich in Fessenheim ein Atomunfall ereignen, müssten innerhalb von 24 Stunden etwa 250.000 Menschen evakuiert werden. Wie das gehen soll, weiß in Baden-Württemberg noch niemand so richtig.

Innenministerium will abwarten
Beschlossen sind die vergrößerten Evakuierungszonen in Deutschland zwar noch nicht. Die Empfehlungen der Strahlenschutzkommission werden erst an die ...

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