Stiefvater in U-Haft

Getötetes Kind: Familientherapie begann zwei Tage zuvor

Tanja Bury und Peter Stellmach

Von Tanja Bury & Peter Stellmach

Mo, 19. Januar 2015 um 19:58 Uhr

Südwest

Hätte der Tod des Dreijährigen in Lenzkirch vermieden werden können? Schon 2014 gab es Hinweise darauf, dass der Stiefvater den Buben misshandelte. Die Familie wurde vom Jugendamt betreut – das verwahrt sich gegen jedweden Vorwurf.

Wäre dieses Unglück vermeidbar gewesen? Diese Frage schießt vier Tage nach dem gewaltsamen Tod des dreijährigen Jungen aus Lenzkirch und der Verhaftung seines Stiefvaters schmerzhaft ins Bewusstsein der Öffentlichkeit. Denn schon 2014 hatte es Hinweise auf eine Misshandlung des Buben gegeben. Seither wurde die Familie vom Jugendamt des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald betreut. "Es war nicht vorhersehbar, was da am Freitagnachmittag passiert ist", sagte dessen Sozialdezernentin, Eva-Maria Münzer, am Montag.

Am vergangenen Freitag um 12 Uhr hatte die Dorfhelferin den Bauernhof in Lenzkirch verlassen, auf ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 5 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ