Forschungspreis

Labormausretter aus Freiburg ausgezeichnet

Michael Brendler

Von Michael Brendler

Di, 09. Oktober 2012 um 20:12 Uhr

Südwest

25.000 Euro aus der Hand von zwei waschechten Ministern: die beiden Freiburger Biologen Stefan Martin und Philipp Eßer haben zwar nicht den Nobelpreis gewonnen, aber auch mit dem Forschungspreis "Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch" kann man sich sehen lassen.

Als preiswürdig sehen Verbraucherminister Alexander Bonde und Wissenschaftsministerin Theresia Bauer ihr neu entwickeltes Verfahren an, mit dem sich auch ohne Tierversuche testen lässt, ob Chemikalien Allergien auslösen.

Ganz klein und unscheinbar sieht sie aus, die hochgelobte Entdeckung. Eine ein paar Zentimeter große Plastikplatte, darin eingelassen 96 Töpfchen mit einer rosa Flüssigkeit – eine Zellkultur-Platte, wie man sie in jedem biologischen Labor der Welt findet. Auch bei näherer Betrachtung, unter dem Mikroskop, ist noch nichts Besonderes zu sehen: Ein großer Haufen Zellen schwimmt dort, alle gleich, alle aneinandergekuschelt, umgeben – wie eine Herde von ihren Hunden – von ein paar zerrupft aussehenden Verwandten aus der Immunzellfamilie.

"Gerade die Kosmetikindustrie setzt große Hoffnungen in ...

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