Rheinfelden

Ex-DDR-Häftling Werner Ross: Freiheit ja, Westen nein

Sabine Ehrentreich

Von Sabine Ehrentreich

Mi, 06. Februar 2013 um 00:04 Uhr

Südwest

Viel Geld hat die BRD in die Hand genommen, um politische Gefangene aus DDR-Haftanstalten freizukaufen. Werner Ross gehört dazu. In den Westen wollte er aber nicht – und musste trotzdem gehen.

Ross wurde 1969 aus der Haft heraus in den Westen verfrachtet – gegen seinen ausdrücklichen Willen. Er wollte in der DDR bleiben. Nicht etwa, weil er das System geschätzt hätte, sondern weil er als Pfarrer im Ostteil Deutschlands seinen Platz sah. Es gab eben Menschen, für die die DDR Heimat war, auch wenn sie unter den Verhältnissen litten – dieser Aspekt, sagt Werner Ross, falle stets unter den Tisch. Manchen Brief hat der Pfarrer und Religionslehrer im Ruhestand schon verfasst, damit das endlich nicht mehr verschwiegen wird.

Er wisse nicht, ob er freigekauft ...

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