Interview mit Chef der Bundesarbeitsagentur

Nur junge Flüchtlinge lindern den Mangel an Fachkräften

Ronny Gert Bürckholdt

Von Ronny Gert Bürckholdt

Di, 01. Mai 2018 um 20:30 Uhr

Südwest

BZ-Plus Die Bundesagentur für Arbeit (BA) sieht Fortschritte bei der Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung. Doch laut Vorstandschef Detlef Scheele läuft nicht alles rund.

Detlef Scheele, Chef der Bundesagentur für Arbeit, warnt davor bei der Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung Fehler früherer Einwanderungswellen zu wiederholen. Ein Teil der Geflüchteten werde nicht ausreichend gefördert, warnt er im Gespräch mit Ronny Gert Bürckholdt.

BZ: Herr Scheele, Arbeitsagenturen und Jobcenter unternehmen große Anstrengungen, um Flüchtlinge in Arbeit zu bringen. Geht das zulasten alteingesessener Arbeitsloser und Geringqualifizierter?

Scheele: Nein, einen Wettbewerb zwischen Geflüchteten und einheimischen Arbeitslosen in der aktiven Arbeitsmarktpolitik und auf dem Arbeitsmarkt gibt es nicht.

BZ: Sie können aber jeden Euro nur einmal ausgeben, und das Zeitbudget eines Arbeitsvermittlers ist ebenfalls begrenzt.

Scheele: Wir haben aber zusätzliche Mittel bekommen, um die Geflüchteten zu betreuen ...

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