Untersuchungsausschuss

Stächele sagt zu EnBW-Deal aus: "Über Gefühle will ich nicht reden"

Andreas Böhme

Von Andreas Böhme

Fr, 30. März 2012 um 20:56 Uhr

Südwest

Eine Unterschrift hat Willi Stächele sein Amt als Landtagspräsident gekostet – jetzt sagte er vor dem EnBW-Untersuchungsausschuss aus. Fühlte er sich bei der kurzfristigen Genehmigung des Deals unter Druck gesetzt?

Willi Stächele kann gut trennen: Zwischen seinen früheren Ämtern als Finanzminister und als Parlamentspräsident liegen Welten in der Beurteilung des Parteifreundes und Ex-Regierungschefs Stefan Mappus. Als Ex-Finanzminister war der joviale Badener gestern zusammen mit dem Investmentbanker und EnBW-Kaufvermittler Dirk Notheis Zeuge vor dem EnBW-Untersuchungsausschuss.

Vier Stunden musste Stächele diesmal warten, bevor er vernommen wurde. Wenigstens gab es Schokokekse im Wartezimmer des Landtagsdirektors. "Ich hätte nicht gedacht, dass meine Aufzeichnungen mal wichtig sind für den Untersuchungsausschuss", mit diesen Worten beginnt er seine Schilderung des Vertragsabschlusses, der am 5. Dezember 2010 um Mitternacht mit einer Wartezeit in der Staatskanzlei begann.

Offensiv vor dem Kabinett aufgetreten
Vor kurzem noch sprach Stächele angesprochen auf den Moment, als Stefan Mappus ihn in die Staatskanzlei zitierte und überredete, den Aktienrückkauf mit seiner Unterschrift zu besiegeln, von einer Schweinerei, von vorsätzlicher Täuschung und Erniedrigung. ...

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