Schilderwahn

Tuniberg kämpft um Hinweisschild – Kaiserstuhl mauert

Alexandra Sillgitt

Von Alexandra Sillgitt

Do, 18. Februar 2010 um 19:37 Uhr

Südwest

Der braun-weiße Schilderwald zwischen Offenburg und Basel wird immer dichter. Doch womit andere Anbaugebiete werben, bleibt den Tunibergern verwehrt. Die kämpfen seit Jahren für ein Schild. Doch das scheint nur auf Kosten der Kaiserstühler möglich.

Die Winzer am Tuniberg sind sauer. 2008 lehnte das baden-württembergische Innenministerium (IM) zuletzt ihren Antrag auf eine Hinweistafel ab. Im vergangenen Jahr sammelten sie Unterschriften bei Winzergenossenschaften, Hoteliers und Gastronomen und reichten ein neues Gesuch ein. "Der Tuniberg ist ein bedeutsames Anbaugebiet", sagt Winzer Jürgen Landmann aus Walthershofen. "Und schließlich haben die anderen auch eins."

Die anderen – das sind die Ortenau, der Breisgau, das Markgräflerland und der Kaiserstuhl. Sie alle buhlen mit den sechs Quadratmeter großen Schildern um die Aufmerksamkeit der Autofahrer – und nicht nur sie. Allein zwischen Offenburg und Basel stehen 50 Unterrichtungstafeln. In ganz Baden-Württemberg sind ...

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