BZ-Serie Teil3b

Zugezogene über ihre Erfahrungen mit dem Alemannischen

Verena Pichler

Von Verena Pichler

Mo, 13. August 2012 um 10:12 Uhr

Südwest

Was zum Teufel bedeutet Gugle? Oder Schoppen? Menschen, die nicht in Südbaden großgeworden sind, nun aber hier leben, berichten über Erlebnisse mit dem Alemannischen.

SO EIN HÜBSCHES BÄRLE

"Ich stamme aus Schermbeck in Westfalen. Und spreche überhaupt keinen Dialekt, wohl aber mein Vater, der das Westfälisch Platt hegt und pflegt. Daher ist auch meine Affinität zu Dialekten hoch. Wenigsten beim Zuhören.

2004 sind meine Frau, die aus dem Brandenburgischen stammt, und ich von Berlin in den Schwarzwald gezogen. Und wir haben das Alemannische kennengelernt. Als unsere Zwillinge gerade geboren und wir in der Stadt unterwegs waren, guckte eine Frau in den Kinderwagen und sagte: ’Och, isch des en hübsches Bärle.’ Bärle? Die erste Assoziation war: Bär. Nur war da keiner, nicht mal als Spielzeug. Es hat lange gedauert, bis wir von Bärle auf Pärle, und von Pärle auf Pärchen, also Zwillingspaar gekommen sind.

Heute sind die Zwillinge ...

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