Forscher uneins

Tausende neue Studien zu Covid-19 – und viele offene Fragen

Bernhard Walker

Von Bernhard Walker

Di, 19. Mai 2020 um 17:47 Uhr

Deutschland

BZ-Plus Schnelle, eindeutige Antworten: Das wünscht sich in der Pandemie die ganze Welt von den Wissenschaftlern. Doch Forschung liefert zunächst vor allem eines: Ungewissheiten.

Seit Covid-19 ausbrach, hat sich die Literaturliste der Weltgesundheitsorganisation zu dieser Krankheit auf aktuell mehr als 19.400 Einträge erhöht. Trotz dieser enormen Anstrengung und der Erwartung unzähliger Bürger bleiben zwingend offene Fragen und die manchmal mühsame Suche nach Antworten.


Zu Beginn liefere Forschung immer Ungewissheiten, bevor sich ein klares Bild ergebe, sagt Natalie Dean von der University of Florida. Das sei der ganz normale wissenschaftliche Prozess, der aber für alle, die damit nicht vertraut seien, verwirrend wirke. Bei Covid-19 kommt hinzu, dass viele Berichte als sogenannte Preprints veröffentlicht werden. Das erlaubt es der weltweiten Forschergemeinde, in der Pandemie rasch Daten und Erkenntnisse auszutauschen. Allerdings werden diese Berichte öffentlich, bevor die Fachwelt sie ausführlich erörtert hat, um so mögliche ...

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