"Wir haben zu wenig gemacht"

Markus Zimmermann

Von Markus Zimmermann

Di, 16. Oktober 2018

Teningen

Teningen hat sich für die Abschaffung der unechten Teilortswahl entschieden / Sieger sind erleichtert, Verlierer üben Selbstkritik.

TENINGEN. Der Bürgerentscheid ist gelaufen, die Teninger haben entschieden: Zur Kommunalwahl 2019 wird die unechte Teilortswahl abgeschafft. 63 Prozent der Teninger, die abgestimmt hatten, sprachen sich für die Abschaffung des Wahlsystems aus, das seit der Gemeindereform in den 1970er Jahren gegolten hatte. Weil bei 1975 Befürwortern der Abschaffung das nötige Quorum von 20 Prozent der Stimmberechtigten um 17 Stimmen knapp übertroffen wurde, ist die Entscheidung für den Gemeinderat verpflichtend.

9789 Teninger waren aufgerufen, in direkter Demokratie die Streitfrage zu entscheiden, wie künftig der Gemeinderat für Teningen gewählt werden soll. Um 18.33 Uhr stand das Ergebnis fest, als der letzte Wahlbezirk ausgezählt war. Von den Wahlberechtigten, die auch abgestimmt hatten, sprachen sich vor allem die Teninger und Köndringer deutlich für die Abschaffung der unechten Teilortswahl aus: In Teningen waren es mehr als 76 Prozent, in Köndringen mehr als 67 Prozent. In Landeck sprachen sich 60 Prozent für die Beibehaltung des Wahlsystems aus, in ...

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