Revueoperette "Die Blume von Hawaii" in Basel hat ihre Reize

Alexander Dick

Von Alexander Dick

Mi, 04. Oktober 2017

Theater

Regisseur Frank Hilbrich und Dirigent Jürg Henneberger reaktivieren Paul Abrahams Revueoperette "Die Blume von Hawaii" in Basel.

Wie ist die typische Operettenfigur? Verrückt? Unecht, unglaubwürdig? Klischeebeladen? Eine Blaupause für die Wirklichkeit? Oder deren Kopie, wie in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett? Regisseur Frank Hilbrich sagt, im "Interessenkonflikt zwischen Erfolgs- und Geborgenheitssehnsucht sind uns die Figuren auch noch sehr ähnlich". Er meint damit jene aus Paul Abrahams Exotikoperette "Die Blume von Hawaii" von 1931. Dass er die Protagonisten in seiner Inszenierung am Theater Basel im dritten Akt in Glasvitrinen stellt, widerspricht dem nur scheinbar. Es ist vielmehr eine raffinierte Methode, die unsägliche Entknotungs- und Paarzusammenführungstechnik dieses wirren Operettenfinales bloßzustellen. Und damit das scheinbar exotische Operettenglück auf seine Widersprüche zu durchleuchten. Aloha – o weh?

Man kann die Frage ...

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