Wallgraben Theater: Höchst effizient – aber nicht rentabel

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Mi, 16. Juni 2010

Theater

Nach jahrelangem Gesundschrumpfen steht das Wallgraben Theater vor dem Aus, wenn es nicht mehr Zuschüsse erhält.

Lange haben sie still gehalten. Durchgehalten. Zu lange. Jetzt stehen die Leiter des Freiburger Wallgraben Theaters mit dem Rücken zur Wand. Das Menetekel darauf trägt einen prosaischen Namen: chronische Unterfinanzierung. Regine Effinger und Hans Poeschl, die das Privattheater in der Rathausgasse seit 2005 mit dem in den Hintergrund getretenen Altinhaber Heinz Meier gemeinsam leiten, sind an die Grenze gekommen. Mehr Selbstausbeutung geht nicht. Mehr Erfolg aber auch nicht. Im Bestreben, das Haus mit seinen 120 Sitzplätzen zu füllen und dabei trotz Zugeständnissen an das Unterhaltungsbedürfnis das künstlerische Niveau zu halten, hat sich das Wallgraben Theater, wie Poeschl das nennt, in den vergangenen Jahren so heftig gesundgeschrumpft, dass es davon krank geworden ist. Denn der städtische Zuschuss, ohne den die Bühne nicht auskommen kann, ist in all den Jahren, während derer die Kosten permanent stiegen, gleich ...

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