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Theater Freiburg verlängert Carps Intendantenvertrag um drei Jahre

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 31. Juli 2020 um 19:33 Uhr

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Der Freiburger Gemeinderat hat beschlossen, den Vertrag von Theater-Intendant Peter Carp bis 2025 um weitere drei Jahre zu verlängern. Carp kam zur Spielzeit 2017/18 nach Freiburg.

Peter Carp, seit 2015 Intendant des Freiburger Theaters, bleibt drei Jahre länger. Der Gemeinderat beschloss in seiner jüngsten Sitzung, Carps 2022 auslaufenden Vertrag bis 31. Juli 2025 zu verlängern. Der Leiter des Vier-Sparten-Hauses war zur Spielzeit 2017/18 vom Theater Oberhausen nach Freiburg gekommen. In vorausgehenden Gesprächen hatte Carp, Jahrgang 1955, seine Bereitschaft signalisiert, über das Ende seines Vertrags hinaus in Freiburg zu bleiben.

Die Verlängerung der Dienstzeit des Nachfolgers von Barbara Mundel fußt, wie die Stadt in einer Pressemitteilung erläutert, auf dem bisherigen Vertrag, der Carp die Personalunion von Intendant und Regisseur ermöglicht. Kulturbürgermeister Ulrich von Kirchbach zeigte sich erfreut über die Aussicht auf ein längerfristiges Wirken des aus Stuttgart stammenden Theaterleiters. Er bezeichnete ihn als "erfahrenen und für Neuerungen offenen Intendanten".

Für Carp spreche auch die Steigerung der Zuschauerzahlen in seiner zweiten Spielzeit um fast zehn Prozent. Die am Sonntag beendete Saison lässt sich wegen der zwangsweisen Schließung des Hauses für mehr als drei Monate nicht werten. Mit großer Umsicht, so das städtische Statement, habe Carp es geschafft, "in der Corona-Krise besonnen zu handeln und trotz Einschränkungen ein attraktives Programm zu bieten". Tatsächlich ist dem Intendanten am Ende seiner dritten Spielzeit ein Coup gelungen: Er konnte den Regiestar Kornél Mundruczó für eine Inszenierung von Brecht/Weills "Die sieben Todsünden" gewinnen.