Leben. Ein Zauberkunststück

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Mi, 11. Mai 2011

Theater

Theatertreffen: Karin Beier und Karin Henkel weichen die männliche Regievorherrschaft auf.

In Berlin gibt es so etwas wie einen Theaterwalk of Fame. Vor dem Haus der Berliner Festspiele in Charlottenburg sind Metallplatten in den Boden eingelassen mit den Autogrammen der Regisseure, die in den vergangenen Jahren zum Theatertreffen eingeladen waren. Christoph Schlingensief ist dabei, natürlich, Christoph Marthaler, Sebastian Nübling, Jürgen Gosch, Roland Schimmelpfennig, Stefan Pucher, Nicolas Stemann, Stefan Kimmig, die üblichen Verdächtigen eben. Im vergangenen Jahr ist sind neue Namen dazugekommen – besonders erfreulich, dass mit Karin Beier und Karin Henkel die drückende männliche Regievorherrschaft unter den angeblich besten deutschsprachigen Aufführungen des jeweiligen Jahres wenigstens ein bisschen aufgeweicht worden ist: numerisch.

Was die Qualität von Beiers Inszenierungen angeht: mit Macht. 2010 machte ihre Umsetzung von Ettore Scolas ...

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