Die lang ersehnte Spielklasse halten

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 11. September 2019

Tischtennis

AUSBLICK: Tischtennisfreunde Hohberg gehen mit Kestudis Zeimys an Nummer eins in die Oberliga.

HOHBERG (thu). Die erste Mannschaft der TTSF Hohberg hatte für eine dicke Überraschung gesorgt, als sie sich durch den Sieg in der Relegation für die Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg qualifizierte. Das klar definierte Ziel des Vereins lautet, diese lange ersehnte Spielklasse zu halten. Personell sind leichte Veränderungen zu verzeichnen, jedoch wollte man die gut eingespielte Mannschaft nicht auseinanderreißen.

Der ehemalige chinesische Nationalspieler Li Shi Dong, der sich in den letzten Jahren eher in die zweite Reihe des Vereins zurückgezogen hatte, konnte noch einmal überzeugt werden, für die erste Mannschaft zu spielen. Shi Dong wird die Mannschaft aufgrund seiner Spielstärke und Erfahrung auf diesem hohen Niveau unterstützen. Felix Gühr, der beruflich stark eingespannt ist, sieht sich in der kommenden Spielzeit als Ergänzungsspieler der zweiten Mannschaft und wird mit gezielten Einsätzen versuchen, mit der zweiten Mannschaft in der Badenliga die Klasse zu halten.

Der Rest der Mannschaft bleibt, wie in der Aufstiegssaison, was den großen Vorteil mit sich bringt, dass die überzeugenden Doppelpaarungen des Teams weitgehen bestehen bleiben. Große Hoffnungen setzt das Team auf die beiden Youngster Marcel Neumaier und Tom Schaufler, die sich in der vergangenen Saison zu echten Größen in der Mannschaft entwickeln konnten. Gespannt darf man außerdem sein, wie sich die Nummer eins der Hohberger, Kestudis Zeimys, in der Liga zurechtfinden wird. In der Badenliga war er für seine Gegner kaum zu schlagen und man hat auf Seiten der Mannschaft große Hoffnung, dass er auch gestandenen Oberliga-Spitzenspielern die Stirn bieten kann. Andy Bußhardt, Raphael Becker und Jonas Degen haben es sich als Ziel gesetzt, bis zum Saisonstart noch einmal eine Schippe drauf zu legen, um in ihrem Paarkreuz jeweils entscheidende Punkte für das Team einspielen zu können. "Die Vorbereitung wird zwar hart, aber wenn wir die Klasse halten wollen, müssen wir Gas geben", so Bußhardt.

Die Liga war in den vergangenen Jahren extrem ausgeglichen. Es gibt keinen Grund zur Annahme, dass dies in der kommenden Oberliga-Saison anders sein wird. Das bedeutet, dass die Hohberger um jeden einzelnen Punkt kämpfen müssen. Die Mannschaft freut sich ganz besonders auf die Heimspiele. "In Hohberg wird es jeder schwer haben. Mit den Fans im Rücken und dem Kampfgeist der Jungs ist alles möglich", so Thomas Huck, der zweite Vorsitzende der TTSF.