Zum auf der Zunge zergehen lassen

Tanja Bury

Von Tanja Bury

Di, 28. Juni 2016

Titisee-Neustadt

Für die schönsten alemannischen Begriffe gibt es Schokolade.

HOCHSCHWARZWALD. Es sprudelt und sprudelt. Wie das Wasser aus einer Quelle schießen die Worte aus den über 30 Besuchern des alemannischen Nomidags hinaus, zu dem die Muettersproch-Gsellschaft eingeladen hatte. Und so dauert es nicht mal eine halbe Stunde, bis die Pinnwand voll ist mit kuriosen, witzigen, längst vergessenen, fremden und chaibe scheene Begriffen in Mundart. Am Ende des vergnüglichen Nachmittags steht die Suche nach dem beliebtesten Wortschätzle. Gewählt wird ein alemannischer Klassiker: Fisimatenzen.

Während der Moderator des Nachmittags, Johannes Helmle, mehr und mehr Mühe hat, für die stets neuen Wörter noch einen Platz auf der Pinnwand zu finden, reden die Schatzsucher munter drauf los. Einige kennen sich, andere sehen sich hier zum ersten Mal und finden über die gemeinsame Muettersproch’ zusammen. Sie alle bedauern, dass der Dialekt immer weniger gesprochen wird. "Obwohl er so schön ist – und man außerhalb der Region immer wieder auf seinen Klang angesprochen wird", sagt Petra Gnädinger, ...

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