Richtern reicht das Geständnis nicht

Uwe Koch

Von Uwe Koch

Mi, 19. Oktober 2011

Todtmoos

Dem ehemaligen Todtmooser Hotelier Markus W. drohen jetzt mehr als sechs Jahre Haft wegen bandenmäßigen Betrugs.

BIELEFELD/TODTMOOS. Der ehemalige Todtmooser Hotelier Markus W. hat als erster Angeklagter vor dem Landgericht Bielefeld ein Geständnis abgelegt. Doch den Richtern der 9. Strafkammer ging diese Erklärung gestern nicht weit genug. Sie bezeichneten das Geständnis als ungenügend. Nun fühlt sich das Gericht nicht mehr an eine Strafzusage von bis zu sechs Jahren Haft gebunden.

Das Paderborner Ehepaar Daniela (37) und Thorsten S. (40) sollen mit dem Schweizer Kaufmannn und ehemaligen Todtmooser Hotelier Markus W. (48) im Jahr 2008 übereingekommen sein, eine Vielzahl von Menschen zu Gewinnspielen zu überreden. Davon geht jedenfalls die Staatsanwaltschaft Bielefeld aus, die das Trio des "bandenmäßigen und gewerbsmäßigen Betruges" angeklagt hat. Den Angerufenen sei stets vorgegaukelt worden, sie hätten sich bisher kostenfrei an Spielen beteiligt, künftig sei die Teilnahme aber kostenpflichtig. Ihnen stehe eine "Geldzurück-Garantie bei Nichtgewinn oder die Kündigung" zu. Dafür sollten die Spieler ...

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