Der (Schatz-)Stein der Weisen

André Hönig

Von André Hönig

Sa, 05. Juli 2014

Schopfheim

Das Rätsel um die geheimnisvollen Marken auf dem Todtnauberger Schatzstein ist endgültig gelüftet – dank eines glücklichen Zufalls.

In der Nähe des Todtnauer Wasserfalles liegt ein mächtiger Felsblock, der merkwürdige eingemeißelte Zeichen trägt. Man nennt ihn den Schatzstein. Diese Zeichen sollen die Maße sein, aus denen man die Lage eines Geldschatzes erkennen könne, der zur Zeit des französischen Einfalls um 1795 vor den Feinden auf der Flucht vor den Österreichern vergaben wurde. (...) Seitdem ist schon oft (...) dort selbst gegraben worden. Den Geldschatz aber hat noch niemand gefunden."

Diese Erzählung von Theodor Humpert in der Todtnauer Chronik (1959) ist beileibe nicht die einzige, die sich um den Stein rankt, der eigentlich Kreuzfelsen heißt, unter dem Namen Schatzstein aber zu einem Mythos im ganzen deutschsprachigen Raum geworden ist. Bereits im Badischen Sagenbuch 1899 taucht diese Version auf. Doch kursier(t)en auch andere Sagen. Etwa, dass hier ein Schatz aus dem Schwedenkrieg verbuddelt sei. Andere ...

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