Traurig, aber auch lustig

Leonie Eckerle, Klasse 8a,

Von Leonie Eckerle, Klasse 8a &

Fr, 19. Dezember 2014

Schülertexte

ZISCHUP-REZENSION von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter".

In "The Fault in Our Stars", so der Originaltitel des Films, geht es um ein Mädchen namens Hazel Grace Lancaster. Sie leidet an einem unheilbaren Lungenkrebs. Hazel verlässt kaum mehr das Haus, und ihre Mutter glaubt, sie wäre depressiv. Darum schickt sie ihre 16-jährige Tochter in eine Selbsthilfegruppe für Krebskranke. Dort lernt Hazel den lustigen und sehr attraktiven Augustus Waters kennen, dem der Krebs bereits eines seiner Beine genommen hat. Sie lernen sich im Laufe des Filmes sehr gut kennen und verbringen auch viel Zeit miteinander, in der Augustus Hazel auch dazu bringt, endlich mal wieder ihr Zimmer zu verlassen und Spaß zu haben. Und das trotz ihrer Krankheit. Augustus erfüllt Hazels Herzenswunsch, den Schriftsteller ihres Lieblingsromans in Amsterdam zu besuchen und kennenzulernen.

Der Film erzählt eine herzergreifende und sehr traurige Geschichte über den Kampf mit Krebs. Und über die Liebe. Ein Zitat von Werner Bartens, Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung, trifft es wohl sehr passend: "Wer hier nicht weint und nicht lacht, der fühlt wohl schon lange nichts mehr", schreibt er.

Der Film ist auch aus dem Grund so hervorragend, weil die jungen Schauspieler Shailene Woodley und Ansel Elgort die beiden Hauptcharaktere Hazel und Augustus so perfekt verkörpern. Bei diesem Film war wirklich jeder mit Leib und Seele dabei. Dadurch ist ein Film entstanden, der auch keine Grenzen im Alter kennt. In diesem Film wird einfach alles geboten – er ist dramatisch, aber auch sehr lustig, zum Beispiel wenn bis beiden Hauptdarsteller gemeinsam über das Sterben spotten. Vermutlich haben sich einige Fans von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" sehr gefreut, dass es den Film seit August auch auf DVD gibt.