USA

Trump sucht in der Corona-Krise nach Sündenböcken

Frank Herrmann

Von Frank Herrmann

Fr, 13. März 2020 um 17:54 Uhr

Ausland

BZ-Plus Der US-Präsident betont, das Coronavirus sei ein ausländisches Virus. Gut vorbereitet auf den Erreger ist sein Land nicht. Eine Analyse von unserem Washington-Korrespondenten Frank Herrmann.

WASHINGTON. Donald Trump hat eine Weile gebraucht, bis er den Ernst der Lage begriff. Dann aber ging es auf der Eskalationsleiter schnell nach oben. Noch am Montag verglich er das Coronavirus beschwichtigend mit der Grippe, die Jahr für Jahr das Leben Zehntausender Amerikaner fordere, "und nichts wird geschlossen, Leben & Wirtschaft gehen weiter". Am Dienstag verbreitete er den Tweet eines Fans namens Charlie Kirk, in dem vom China-Virus die Rede war, dessen Ausbreitung nur gestoppt werden könne, wenn die USA ihre Grenzen schützten: "Mehr denn je brauchen wir jetzt die Mauer." Am Mittwochabend, als er sich an die Nation wandte, legte der Präsident den Schalter um, von einer ...

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