Rhetorik der Eskalation

US-Präsident Trump klingt in seinen Drohungen fast wie Diktator Kim Jong-un

Finn Mayer-Kuckuk

Von Finn Mayer-Kuckuk

Do, 10. August 2017

Ausland

BZ-Plus Es ist so etwas wie ein Krieg der Worte, den sich Trump und das Regime in Nordkorea liefern. In Washington sind viele Politiker in beiden Parteien entsetzt. Doch wie ernst sind die Drohungen? Gegen Nordkorea gibt es kaum Druckmittel.

Ob Präsident Donald Trump sich von der Rhetorik seines Erzfeinds Kim Jong-un hat anstecken lassen? Auf Nordkorea werden "Feuer und Wut" treffen, "wie die Welt es noch nie gesehen hat", wenn das Land die USA weiter bedrohe, sagte er. Diktator Kim Jong-un hatte den Amerikanern lässig mit einem Atomschlag gedroht. Zuvor hat er bereits davon sprechen lassen, "gnadenlos Feuer und Raketen auf die verantwortungslosen US-Imperialisten und ihre dreckigen Marionetten herabregnen" zu lassen. Da haben sich zwei gefunden, die sich zumindest sprachlich verblüffend ähnlich sind.

Aus den markigen Worten der beiden Machtmenschen spricht jedoch vor allem Unsicherheit, wie es jetzt weitergehen soll. Kim ...

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