Veränderung kann sperrig werden

Ralf H. Dorweiler

Von Ralf H. Dorweiler

Fr, 08. Februar 2013

Grenzach-Wyhlen

Alle reden von der Veränderungssperre, doch wenige wissen genau, wie mit diesem kommunalpolitischen Werkzeug gearbeitet wird.

GRENZACH-WYHLEN. Die Bürger, die der Ansiedlung der Firma Zimmermann skeptisch gegenüberstehen, wünschen, die Gemeinde solle eine Veränderungssperre über das BASF-Areal verhängen, um Zeit zu gewinnen. Nur dieses Mittel kann nach einer zu erwartenden Zustimmung des Bau- und Betriebsantrags der Firma durch das Regierungspräsidium die Ansiedlung noch stoppen. Doch eine Veränderungssperre ist nach Ansicht der Baurechtsbehörde gar nicht so leicht zu erreichen.

Der Bebauungsplan
Um zu regeln, wie auf Flächen der Gemeinde gebaut werden kann, gibt es als Werkzeug den Bebauungsplan. Man kann etwa festlegen, wie hoch die Gebäude sein dürfen, wo auf dem Grundstück ein Haus hingestellt werden kann oder etwa, ob Dachgauben erlaubt werden. Die Kommune erreicht damit eine gewisse Ordnung der Bebauung. Ausnahmen von den Vorgaben sind möglich, müssen aber beantragt und genehmigt werden.

Bebauung ohne Plan
Nicht alle Flächen sind mit einem Bebauungsplan ...

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