Vermögen ungleich verteilt

Rolf Obertreis

Von Rolf Obertreis

Di, 16. April 2019

Wirtschaft

Den obersten zehn Prozent gehören 55 Prozent / Immobilienbesitzer in Deutschland reicher als Mieter.

FRANKFURT. Die Bundesbürger sind zwischen 2014 und 2017 ein Stück vermögender geworden – vor allem dank der gestiegenen Immobilienpreise, aber auch wegen höherer Aktienkurse und Löhne. Gleichzeitig drücken die Schulden weniger, weil die Zinsen gesunken sind. Allerdings ist auch die Vermögensungleichheit gewachsen.

"Nach wie vor ist Deutschland ein Land, in dem die privaten Vermögen ungleich verteilt sind", schreiben die Volkswirte der Bundesbank, die am Montag ihren Bericht vorlegten. Brutto lag das durchschnittliche Vermögen eines Privathaushalts in Deutschland 2017 demnach bei 262 500 Euro, netto nach Abzug von Schulden bei 232 800 Euro. Das sind 18 300 Euro ...

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