Reichsbürger und Co.

Verwaltungen am Hochrhein haben immer mehr mit psychisch Kranken zu tun

Verena Pichler und Elena Borchers

Von Verena Pichler & Elena Borchers

Mi, 22. Januar 2020 um 13:33 Uhr

Rheinfelden

BZ-Plus Die Verwaltungen von Rheinfelden und Grenzach-Wyhlen wollen offen für Bürger sein. Vor manchen, zum Beispiel Reichsbürgern, müssen sie sich aber auch schützen. Wie gelingt dieser Spagat?

Für einen gewissen Personenkreis ist Tobias Benz nicht gewählter Bürgermeister in einem demokratischen Staat, sondern Geschäftsführer einer GmbH. Als solcher macht er sich in den Augen dieser Menschen des Öfteren strafbar, weshalb er regelmäßig Kostennoten in Höhe von mehreren Milliarden Reichsmark zugestellt bekommt. "Wir wissen in der Gemeinde von vier bis fünf Personen, die den sogenannten Reichsbürgern zuzuordnen sind", so Benz auf BZ-Nachfrage. Diese schreiben in "wechselnder Intensität" an die Verwaltung.

Benz und seine Mitarbeiter müssen diese Schreiben prüfen, denn zwischen allen Verschwörungstheorien könnte auf Seite 28 eines solchen Pamphlets ja doch etwas Relevantes stehen. "Zum Beispiel zu einem Bebauungsplanverfahren." Ignorieren kann Benz die Schreiben also nicht ...

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