Viel Zuspruch für längste Weinprobe auf dem Tuniberg

Daniel Hengst

Von Daniel Hengst

Fr, 03. September 2021

Gottenheim

Ausrichtender Verein Tuniberg Wein sieht keine Konkurrenz zu anderen Veranstaltungen / Herbstfeuer im Oktober geplant.

. "Für die Witterung ist die längste Weinprobe auf dem Tuniberg-Höhenweg wieder sehr gut gelaufen", sagt Günter Linser, Vorsitzender des ausrichtenden Vereins Tuniberg Wein. Fünf Stationen gab es entlang des Höhenweges von Gottenheim bis zur Erentrudiskapelle in Munzingen. Die Sonntage seien Fundament der Veranstaltungen des Vereins im August. "Wir werden auch weitere Formate auf dem Tuniberg durchführen. Das Pfingstfeuer war erfolgreich, und wir werden es als Herbstfeuer am 10. Oktober im Sinne des Herbstabschlusses neu auflegen", blickt Linser in die Zukunft.

An den August-Sonntagen hatte es wieder mehrere tausend Besucher auf den Höhenweg des Tunibergs gezogen. "Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen erhalten", so Günter Linser. Besucher kamen auch aus dem Elsass und dem Allgäu. "Wir haben seit der ersten Veranstaltung der längsten Weinprobe im vergangenen Jahr eine Partnerschaft im Allgäu".

Die fünf Sonntage 2021 seien mit Blick auf das Wetter nicht immer optimal gewesen, sagt Linser, der insgesamt ein positives Fazit zieht. Beteiligt waren mit Gottenheim, Waltershofen, Opfingen, Merdingen, Oberrimsingen, Niederrimsingen, Tiengen acht Winzergenossenschaften und der Winzerverein Munzingen. Bewirtet wurde an fünf Standorten: bei der St. Erentrudiskapelle, am Attilafelsen, bei Allewinden, am Schönberg und in der Obstanlage im Gottenheimer Weingarten. Auch im kommenden Jahr soll die Weinprobe im Rebberg um 17 Uhr enden. Dann sollen "die Vereine mit ins Boot genommen werden", kündigt Linser an. Diesmal etwa habe der Musikverein Waltershofen an der eigenen Station gespielt.

Zum Breisacher Bereichsweinfest Kaiserstuhl-Tuniberg, das immer um das letzte Augustwochenende oder erste Septemberwochenende stattfinde, sei das Format keine direkte Konkurrenz, es werde ein anderes Klientel angesprochen, Überschneidungen gebe es allerdings, meint Günter Linser. Da das Breisacher Fest aber bereits zum zweiten Mal ausgefallen sei, sei es wichtig gewesen, aktiv zu bleiben und Präsenz zu zeigen. "Überschneidungen, wie mit dem Breisacher Weinfest, hatten wir in diesem Jahr auch mit dem Weinsommer in Freiburg." Dort waren die Winzer vom Tuniberg gleichzeitig im Einsatz.

Der Verein Tuniberg Wein will weiter aktiv bleiben. "Am Attilafelsen haben wir für den 10. Oktober ein Herbstfeuer im Sinn des Herbstabschlusses geplant", kündigt Linser an. Dabei orientiere man sich am Pfingstfeuer, das dieses Jahr stattfand und ein großer Erfolg gewesen sei. Am Termin im Oktober wolle man festhalten, auch wenn die Weinlese diesem Jahr einige Wochen später dran sei als zuletzt. Die Hauptlese am Tuniberg werde voraussichtlich in der letzten Septemberwoche beginnen, erwartet Linser. Bereits jetzt hätten die Verkehrsbüros der Gemeinden wieder Anfragen, ob Interessierte einen Tag mit zur Weinlese könnten. "Wir bieten wieder an, sich an der Handlese zu beteiligen, die Maschinenlese und die Anlieferung in den Erfassungsstationen zu beobachten. Und zum Abschluss gibt es eine Weinprobe mit Vesper." Informationen gibt es im Laufe des Monats bei http://www.tuniberg-wein.de