Offenburg

Wärmestube ist bei Kälte eine Überlebenshilfe für Wohnungslose

Robert Ullmann

Von Robert Ullmann

Do, 21. Januar 2016 um 12:35 Uhr

Offenburg

Jetzt ist sie wieder sehr wichtig: Die Wärmestube des St. Ursulaheims hilft Wohnungslosen, der Winterkälte zu trotzen. Unser Autor hat zwei Helfer und einen Besucher getroffen.

Franz und Albert sind die beiden Hessen im Team ehemaliger Betroffener, die die Wärmestube in der Offenburger Wasserstraße "schmeißen". Franz stammt aus Worms. Er ist Krankenpfleger von Beruf und hat 23 Jahre in Berlin gelebt. Wie er nach Offenburg kam? "Zufall", sagt er. "Aber ich fühle mich wohl hier. Ich habe mich verliebt in die Stadt." Die Atmosphäre sei menschlich, die Menschen fair. Seinen Beruf habe er aufgeben müssen: "Rückenprobleme", meint er lapidar, "vom Anheben der Patienten." Ins Detail geht er nicht.

Klar, in Deutschland werde jedem geholfen, so man im Notfall den Nerv und die Zähigkeit hat, sich auseinanderzusetzen mit Ämtern, Behörden, Bestimmungen,Vorschriften und Mitarbeitern, die über Hilfezahlungen entscheiden. Mancher gibt eben irgendwann auf und sucht einen anderen Weg. Die drei Jahre vor Offenburg hat Franz in Spanien zugebracht. Mittlerweile hat er eine Bleibe in der ...

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