SC Freiburg

Waldschmidt steht bei Länderspiel-Debüt gleich in der Startelf

dpa/bz

Von dpa & BZ-Redaktion

Di, 08. Oktober 2019 um 13:46 Uhr

Nationalelf

Fußball-Deutschland lamentiert über die Personalmisere bei der DFB-Elf vor dem Klassiker gegen Argentinien – doch die Fans des SC Freiburg freut’s. Gleich zwei Breisgauer stehen im Löw-Kader.

Der Freiburger Stürmer Luca Waldschmidt werde sogar erstmals in der Startelf stehen, kündigte der Bundestrainer am Dienstagmittag an. "Seine Stunde schlägt morgen", sagte Joachim Löw gleichzeitig über Hertha-Verteidiger Niklas Stark, der zwar seit März diesen Jahres schon beim A-Team dabei ist, aber noch kein Spiel bestritten hat. Auch für Waldschmidt stellt das Match gegen Argentinien das Debüt dar. Ob der nachnominierte Freiburger Defensivspieler Robin Koch zum Einsatz kommen wird, ist noch ungewiss.

"So viel Absagen hat es in der Vergangenheit selten oder noch nie gegeben." Joachim Löw
Die Personalsituation der deutschen Fußball-Nationalmanschaft hat derweil weiter verschärft. Nach bereits zehn verletzungsbedingten Absagen können auch der Leipziger Timo Werner (grippaler Infekt), der Leverkusener Jonathan Tah (Erkältung) und Ilkay Gündogan von Manchester City (Muskelblessur) am Mittwoch (20.45 Uhr/RTL) im Testspiel gegen Argentinien nicht mitwirken. Das teilte Löw am Dienstag mit. Damit stehen Löw 13 Akteure nicht zur Verfügung. "So viel Absagen hat es in der Vergangenheit selten oder noch nie gegeben", bemerkte der Bundestrainer.



Fraglich ist zudem der Einsatz von Marco Reus. Der 30 Jahre alte Dortmunder plagt sich mit Knieproblemen. "Es ist nichts Strukturelles und Bedenkliches. Er wird das Abschlusstraining mitmachen. Dann wird man sehen, ob es Sinn macht, ihn einzusetzen", erklärte Löw. Werner soll am Mittwoch in Dortmund anreisen und dann in die Vorbereitung auf das EM-Qualifikationsspiel am Sonntag in Tallinn gegen Estland einsteigen. Auch bei Gündogan hat Löw für Estland noch Hoffnungen.

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