Löffingen

Wanderin stirbt nach 15-Meter-Sturz in der Wutachschlucht

Christa Maier

Von Christa Maier

Mi, 28. August 2019 um 20:52 Uhr

Löffingen

Einen Sturz aus 15 Metern in die Tiefe an einem Steilhang nicht überlebt hat eine 59-jährige Wanderin in der Wutachschlucht bei Löffingen. Die einstündige Reanimation blieb erfolglos.

Die Einsatzkräfte der Bergwacht kommen nicht zur Ruhe. Am Mittwochmorgen wurden die Bergretter aus Wutach, Menzenschwand und Höchenschwand alarmiert. Rund 600 Meter östlich der Schattenmühle war eine 59-jährige Wanderin ausgerutscht und zwischen 15 und 20 Metern den Steilhang hinunter gestürzt.

Dabei zog sie sich tödliche Verletzungen zu. Die einstündige Reanimation blieb erfolglos.

Neben den Bergrettern war auch ein Luftretter der Bergwacht, ein Notarzt, der Rettungswagen aus Schluchsee und die Polizei aus Titisee-Neustadt vor Ort. Mittels Hubschrauber wurde die Bergung aus der Steilpassage vorgenommen. Wegen des seelisch stark belastenden Erlebnisses wurde das Kriseninterventionsteam aus Waldshut herbeigerufen, das die beiden Begleitpersonen der tödlich Verletzten in der Rettungswache Wutach betreute.

Schwieriger Einsatz am Dienstag

Erst am Dienstagabend war die Bergwacht Wutach aufgrund eines Unfalles in der Wutachschlucht alarmiert worden. Unterhalb der Schattenmühle (Rettungssektor "I") hatte sich eine Frau bei der Schluchtenwanderung den Fuß umgeknickt und dabei eine Bänderverletzung zugezogen.

Wegen des schwierig zu erreichenden Geländes wurde sicherheitshalber auch die Bergwacht Höchenschwand alarmiert. Von Reiselfingen her fuhren die Einsatzkräfte den steilen Abgang zum Unfallort hinunter. Nach der Versorgung und Bergung wurde die Verletzte der Besatzung des Rettungswagens aus Bonndorf übergeben, die den Transport in die Helios-Klinik nach Neustadt übernahm.

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