Radarblick

Bahnbaustelle: Suche nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg

Hannes Lauber

Von Hannes Lauber

Sa, 01. Dezember 2012

Weil am Rhein

Simon Gremmler sucht auf der Bahnbaustelle nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg.

WEIL AM RHEIN. 56 Auffälligkeiten haben Experten im Baugrund vor dem Haltinger Bahnbetriebswerk bei einer ersten Untersuchung festgestellt. Jede Einzelne hätte ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg sein können. Bislang hatte man aber Glück. Dennoch geht die Suche weiter. Denn alte Kampfmittel sind eine der größten Gefahren, die beim Bau des 3. und 4. Gleises lauern.

Simon Gremmler ist Diplomgeophysiker und arbeitet für die Firma Lutomsky. Mit einem Gerät, das entfernt an einen Luftkissen-Rasenmäher erinnert, schreitet er die Baugrube ab, die derzeit vor dem Haltinger Bahnbetriebswerk für eine Unterführung ausgehoben wird. Da, wo beim Rasenmäher der Gaszug sitzt, befindet sich an seinem Apparat ein Bildschirm, der fortlaufend ein wildes Gewirr von Linien zeigt.

"Pfähle, Baureste oder Rohre, sonst nichts."

Gremmler bedient ein sogenanntes Georadar. Es sendet ...

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