Das Viertel, das Weil zur Stadt machte

Hannes Lauber

Von Hannes Lauber

Di, 17. März 2015

Weil am Rhein

1915 begann der Bau der Gartenstadt : Ein Spaziergang durch ihre 100-jährige Geschichte mit Stadtführerin Hildegard Vierhuff-Bocks.

WEIL AM RHEIN. Die Wohnbebauung auf der Weiler Leopoldshöhe zwischen Hauptstraße und Bahnstrecke nach Lörrach ist – neben jener im Haltinger Rad und dem nördlich angrenzenden Areal – eine der bemerkenswertesten Beispiele für die Architektur der Gartenstadtbewegung. 100 Jahre ist es inzwischen her, dass in der Weiler Gartenstadt die ersten Häuser entstanden. Aber erst vor 25 Jahren erkannte man deren Besonderheit und stellte sie unter Denkmalschutz.

Dass die ersten Spatenstiche für die Siedlung vor 100 Jahren an der Kaiserstraße stattfanden, hat nun Stadtführerin Hildegard Vierhuff-Bocks zum Anlass für eine Führung genommen, bei der gut drei Dutzend Interessierte erfuhren, weshalb die Gartenstadt denn so etwas Besonderes ist. Ausgehend von Großbritannien fiel die Gartenstadtbewegung auch in Deutschland auf fruchtbaren Boden. Die Wohnverhältnisse der Industriearbeiter waren vielfach erbärmlich, es fehlte an Licht, Luft, Hygiene und Freiraum.

Das Gegenmodell war die Gartenstadt. Die Häuser oder ...

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