Erinnerung an Hiroshima

Ulrich Senf

Von Ulrich Senf

Fr, 08. Mai 2015

Weil am Rhein

BZ-INTERVIEW mit der Organistin Aki Noda zum Gedenkkonzert am Samstag in St. Peter und Paul.

WEIL AM RHEIN. Am 6. August jährt sich der Atombombenabwurf über Hiroshima, der je nach Schätzungen 20 000 bis 90 000 Menschen unmittelbar das Leben kostete, zum 70. Mal. Die japanische Organistin Aki Noda, die in Basel lebt, hat auf Einladung für eine Konzertreise nach Japan ein Programm zu dem Jahrestag zusammengestellt. Morgen, Samstag, 9. Mai, ist sie damit in der Kirche St. Peter und Paul zu hören. Ulrich Senf hat sich mit Aki Noda über das ungewöhnliche Projekt unterhalten.

BZ: Welche Bedeutung hat der Jahrestag des Atombombenabwurfs für Sie persönlich?

Noda: Direkte Verbindungen habe ich dazu nicht. Ich bin weit weg von Hiroshima im Norden Japans aufgewachsen. Aber im Bücherregal bei uns zu Hause stand ein Buch, das ich als Kind aus Angst nie öffnete, ein Buch über den Atombombenabwurf. Es ist unmöglich, den Schock zu beschreiben, den das Buch später, als ich es las, in mir auslöste. Heute als Erwachsene kann ich immer noch nicht sagen, wie ich das Ereignis akzeptieren ...

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