"Mir schaffed des" oder "Grenze zue"

Roswitha Frey

Von Roswitha Frey

Mo, 21. März 2016

Weil am Rhein

Beim Auftakt im Weiler Stapflehus nimmt die Mundart-Literatur-Werkstatt auch Bezug zu aktuellen politischen Diskussionen.

WEIL AM RHEIN. Plattdeutsch, Elsässisch, Alemannisch, Baseldütsch und Pinzgauerisch: Ein breites Dialektspektrum war bei der Lesung der sechs Mundartautorinnen und -autoren aus vier Ländern am Freitagabend im Weiler Stapflehus zu hören. Dazu kam noch der schwäbische Zungenschlag von Moderator Volker Habermaier, der den Abend einleitete mit Gedanken über die aktuelle politische Situation, die Flüchtlinge, den Krieg vor der Haustür Europas und die Lage in Deutschland, wo die einen "Mir schaffed des!" und die anderen "Grenze zue!" sagen.

Habermaier sprach über die Bedeutung von Mundart in dieser Zeit, was sich im Thema der Internationalen Schopfheimer Mundart-Literatur-Werkstatt niederschlägt: "Sprache – Fluchtpunkt – Sprache". Die eingeladenen Dichterinnen und Dichter denken über die Sprache nach, in der sie aufgewachsen sind.

Seit mehr als 15 Jahren hat es Tradition, dass sich die Autorinnen und Autoren vor der eigentlichen Dichterklausur zuerst in Weil dem Publikum vorstellen. Der Anstoß, die Mundartschriftsteller nach Weil zu holen, ging seinerzeit von ...

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