Schweizer Grenze

Weiler Bundespolizei hat Anfang 2018 illegale Einreisen häufiger gemeldet – obwohl es weniger wurden

Daniel Laufer

Von Daniel Laufer

Mo, 10. Dezember 2018 um 14:02 Uhr

Südwest

BZ-Plus Die Bundespolizei in Weil am Rhein hat im ersten Halbjahr um ein Vielfaches mehr Pressemitteilungen veröffentlicht als auf dem Höhepunkt der Fluchtbewegung. Die BZ hat erstmals mehr als 28.000 Meldungen aus ganz Deutschland ausgewertet. Der Fall scheint einmalig. Was hat die Bundespolizei damit bezweckt?

Die Flüchtlinge haben die Grenze mit der Basler Tram überquert, sie saßen in Reisebussen oder kamen zu Fuß: Wer in den ersten Monaten des Jahres 2018 die Pressemitteilungen der Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein verfolgt hat, könnte denken, die Zahl der Menschen, die an der Schweizer Grenze unerlaubt in die Bundesrepublik eingereist sind – also ohne einen Aufenthaltstitel – sei stark angestiegen.
Nur: Sie ist es nicht. Eigentlich ist sie laut Bundespolizei gesunken, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 Prozent. Das erfährt aber nur, wer die einzelnen Pressemitteilungen im Zusammenhang betrachtet. Das Vorgehen der Bundespolizei lässt sich hier höchstens im Nachhinein beurteilen, mit großem zeitlichem Abstand, wenn sie ihre Bilanzen herausgibt. "Wir bitten um Verständnis, dass Statistiken zum Deliktsfeld der unerlaubten Einreise seit 2018 nur noch quartalsweise ...

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