Weiß beschert den Wild Wings Tor Nummer hundert

Heinz Wittmann

Von Heinz Wittmann

Fr, 21. Februar 2020

Schwenningen Wild Wings

Schwenninger DEL-Team unterliegt in Krefeld erst in der Verlängerung / Heute gastieren die Iserlohn Roosters in der Helioarena.

VILLINGEN-SCHWENNINGEN (witt). Die Wild Wings mussten sich in Krefeld erst nach Verlängerung mit 2:3 (0:1, 1:1, 1:0, 0:1) geschlagen geben. Alexander Weiß erzielte das 100. Saisontor für Schwenningen. Krefeld, das schwächste Heimteam der DEL, erwartete die schwächste Auswärtsmannschaft. In der Fremde hatten die Schwenninger bisher nur sieben Zähler geholt. Es war also klar, dass die wenigen Fans in der Yayla-Arena keinen DEL-Leckerbissen erwarten durften. Tatsächlich gab es nur biedere Eishockey-Hausmannskost zu sehen. Die Pinguine waren von Beginn an die aktivere Mannschaft. Daniel Pietta und Philip Bruggisser brachten den Puck aber nicht an SERC-Torwart Dustin Strahlmeier vorbei.

Auf der anderen Seite scheiterte der junge David Cerny an Krefelds schwedischem Keeper Oskar Östlund. Colby Robak leistete sich einen überflüssigen Bandencheck, musste in Kühlbox. Sieben Sekunden bevor die Strafe abgelaufen war, traf Martin Schymainski per Rückhand zum 1:0. "Das Spiel war zerfahren, man merkte die Nervosität", befand Wild-Wings-Verteidiger Benedikt Brückner nach dem ersten Drittel seines 500. DEL-Spiels. SERC-Verteidiger Dylan Yeo bestritt immerhin seine 300. DEL-Partie.

66 Sekunden waren im zweiten Drittel gespielt, da gelang Philip Riefers das 2:0. In der 27. Minute erzielte Alexander Weiß den 100. Saisontreffer für die Wild Wings. Der SERC war jetzt besser im Spiel. Nur 24 Sekunden war die "Overtime" alt, da hämmerte Bruggisser die Scheibe zum 3:2 für die Gastgeber in den Schwenninger Kasten. "Zu viele Strafen haben uns am Ende das Spiel gekostet", so Torschütze Alenxander Weiß.

Heute, Freitag, 19.30 Uhr, erwarten die Wild Wings die Iserlohn Roosters zum nächsten Kellerduell, am Sonntag, 19 Uhr, sind die Schwenninger in Ingolstadt gefordert.