"Weitgehend erfolgreich"

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 16. September 2021

Offenburg

Sirenentest in der Ortenau.

(BZ). "Der am vergangenen Donnerstag durchgeführte Test der digitalen Sirenenanlagen im Ortenaukreis verlief weitgehend erfolgreich", stellte das Landratsamt in einer Mitteilung vom Mittwoch fest. Der Ortenaukreis war einer der wenigen Landkreise in Baden-Württemberg, der den abgesagten bundesweiten Warntag nutzte, um das regionale Warnkonzept zu überprüfen. Im Fokus stand dabei das digitale Alarmierungsnetz des Landkreises sowie der Mobile Warndienst des Bundes zur Eingabe von Informationen in die Warnapp NINA. Am Testtag beteiligten sich elf Städte und Gemeinden, die ihre Sirenen im Vorfeld erneuert hatten, sodass diese nicht nur vor Ort und einzeln, sondern zentral und zeitgleich durch die Integrierte Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst im Landratsamt Ortenaukreis ausgelöst werden können. Mit dabei waren Ettenheim, Fischerbach, Friesenheim, Haslach i.K., Hofstetten, Mühlenbach, Oberharmersbach, Oberkirch, Sasbachwalden, Seelbach und Steinach sowie einige Ortsteile.

Nach Auslösung durch die Integrierte Leitstelle gaben laut Landratsamt fast alle angeschlossenen Sirenen um 11 Uhr das Sirenensignal "Warnung" und um 11.30 Uhr das Signal "Entwarnung" ab. Lediglich in zwei Ortsteilen von Oberkirch löste die dortige Sirene nicht aus. Dort wird nun nachgefasst. Für Urs Kramer vom Amt für Brand- und Katastrophenschutz ist das Ergebnis eine gute Basis, um das kreisweite Konzept zur Warnung der Bevölkerung weiterzuentwickeln. Der Weckeffekt der Sirene habe sich deutlich gezeigt. So hätten mehrere Personen bei der Integrierten Leitstelle nachgefragt, was die Sirenensignale bedeuten und was zu tun sei. "Sirenen sind neben verschiedenen Medien wie Rundfunk, Warn-Apps und Internetseiten ein wichtiger Bestandteil der Warnkette zum Schutz der Bevölkerung." Sie seien weniger anfällig und unüberhörbar.