Baupläne

Wenn Eidechsen umziehen müssen

Savera Kang

Von Savera Kang

Mo, 07. Oktober 2019 um 09:57 Uhr

Südwest

Der Sonntag Vor Beginn größerer Bauvorhaben müssen die Tiere immer wieder umgesiedelt werden. Das kostet viel Geld und braucht Zeit. Häufig stoßen solche Maßnahmen zum Artenschutz deshalb auf Unverständnis.

Von einem "Schwabenstreich" war gar die Rede, als wegen der Bauarbeiten zum Bahnprojekt "Stuttgart 21" Eidechsen für rund 15 Millionen Euro umgesiedelt wurden – und dann nicht am ihnen neu zugewiesenen Ort leben wollten, sondern sich andere Habitate suchten.

Dass ein derartiger Aufwand für die flinken kleinen Tiere betrieben wird, ist nicht neu: "Es gibt das Washingtoner Artenschutzübereinkommen aus den 1970er-Jahren. Aber die Artenschutzverordnung der Europäischen Gemeinschaft, erlassen ’96, ist, denke ich, der Ursprung dieser gesetzlich klar geregelten Artenschutzdirektive, wie wir sie jetzt in Deutschland haben", sagt Landschaftsarchitektin Edith Schütze.

Die Direktive wurde zu Beginn dieses Jahrtausends in das Bundesnaturschutzgesetz aufgenommen und kommt wohl auch in immer mehr Köpfen an. "In der Regel ist es ja so, dass sich mit einem Gesetzestext nicht sofort alles ändert, sondern ...

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