Coronakrise

Wenn Helfer plötzlich abreisen: In der Pflege droht ein Engpass

Franz Schmider

Von Franz Schmider

Mo, 23. März 2020 um 19:08 Uhr

Südwest

BZ-Plus Mehrere Hunderttausend Pflegebedürftige werden von Menschen aus Osteuropa betreut. Doch in Zeiten von Corona droht ein Versorgungsengpass. Die Folgen sind noch nicht abzusehen.

Salvatore Raimondo hat nach eigenen Angaben in den vergangenen Tagen noch mehr Zeit am Telefon verbracht als üblich. "Jeder von uns war den ganzen Tag damit beschäftigt, sowohl Kunden als auch Betreuungskräfte zu beruhigen", sagt Raimondo, der in Püttlingen im Saarland die Agentur Helpingcare24 führt und Sprecher des Bundesverbandes häusliche Seniorenbetreuung ist (BHSB). Die einen sind verzweifelt, weil sie unsicher sind und unbedingt nach Hause wollen, die anderen, weil genau dies in erheblichem Umfang passiert. "Ich kann sagen, dass viele Pflegekräfte in eine Panik verfallen", sagt Raimondo. Es habe sogar Fälle gegeben, in denen Pflegekräfte ohne Vorankündigung nach Hause gefahren sind und in ihrer Verzweiflung die zu Betreuenden hilflos zurückgelassen haben.
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