Neuenburg am Rhein

Neuenburger Flüchtling in den Wirren des deutschen Sozialrechts

Susanne Ehmann

Von Susanne Ehmann

Sa, 21. Januar 2017 um 16:19 Uhr

Neuenburg

Fließende Sprachkentnnisse, mehrere Abschlüsse und doch kein Studium in Sicht: Abdou Suso aus Gambia muss sich mit den bürokratischen Hindernissen in Deutschland auseinandersetzen.

Abdou Suso hat eigentlich alles richtig gemacht. Er hat regelmäßig Sprachkurse besucht, spricht inzwischen fast fließend Deutsch. Er hat einen Studienplatz an der Universität Stuttgart bekommen, hat sich ein Zimmer im Studentenwohnheim besorgt und einen 400 Euro-Job. Der Gambier tut was er kann und doch: Studiert er, bekommt er keine staatliche Unterstützung mehr. Ohne Geld kann er aber nicht studieren.

Diplom in Griechenland mit "Sehr gut"
Im August 2015 kommt Abdou Suso nach seiner Flucht aus Gambia in Hamburg an. Er wird zur Landeserstaufnahmestelle nach Karlsruhe geschickt und landet – zwei Monate später, im Oktober 2015 – in Neuenburg. Dort zieht er in eine Gemeinschaftsunterkunft. Wie schon in den Jahren zuvor, feilt Suso an seiner Ausbildung. In seinem Heimatland hatte er sich zum Mathelehrer ausbilden lassen, an der Aristoteles-Universität von Thessaloniki in Griechenland – seiner Zwischenstation auf dem Weg nach Deutschland – ein ...

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