Premiere

"Jekyll & Hyde" von den Immoralisten ist ein subtiler Schocker mit Unterhaltungswert

Gina Kutkat

Von Gina Kutkat

So, 22. Dezember 2019 um 19:21 Uhr

Theater

BZ-Plus Die Freiburger Immoralisten bringen "Jekyll & Hyde" nach Stevensons Novelle auf die Bühne. Wie immer liefert die Gruppe mit ihrem Theater keine Antworten, sondern stellt relevante Fragen.

Der Täter kommt in Slow Motion: Er schleicht sich in knallroten Turnschuhen an, schenkt seinen Opfern ein schreckliches Grinsen, bevor er ihnen mit einem lederbehandschuhten Würgegriff an die Gurgel geht. Oder ihnen mit dem Wischmopp eins über die Rübe gibt. Die Opfer gehen zu Boden – immer noch in Zeitlupe – mit schmerzverzerrten Gesichtern, dem Ausdruck des Schreckens in ihren Augen. Sie fallen und schreien und haben Angst – vor Mr. Hyde.
fudder-Porträt: Das sind die Immoralisten
Die ersten Szenen von "Jekyll & Hyde" der Freiburger Immoralisten schocken subtil mit typischen Horrorelementen: Das kleine Mädchen auf ...

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