Analyse

Wer ist Opfer von Polizeibrutalität?

Christian Rath

Von Christian Rath

Fr, 20. September 2019 um 07:13 Uhr

Deutschland

BZ-Plus Nach exzessiven Polizeieinsätzen haben die Beamten juristisch kaum etwas zu befürchten. Eine kriminologische Studie schlägt nun Wellen, leidet aber an großen methodischen Problemen.

In Deutschland gibt es ein großes Dunkelfeld von "rechtswidriger" Polizeigewalt, die nicht angezeigt und deshalb auch nicht untersucht wird – das ergab zumindest eine Studie der Ruhr-Universität Bochum unter Leitung des Kriminologen und Rechtsprofessors Tobias Singelnstein. Die Studie hat Anfang der Woche erheblichen Wirbel verursacht, liefert bisher aber kaum belastbare Ergebnisse.

Polizeigewalt ist ein gutes Thema für die Forschung. Immer wieder gibt es Berichte über exzessive Polizeieinsätze, auch gegenüber honorigen Bürgern. Doch die beteiligten Polizisten haben von der Justiz faktisch nichts zu befürchten. Gleichzeitig gilt die deutsche Polizei als besonders gut ausgebildet und hat ein hohes ...

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