Caritas-Großbrand in Neustadt

Brandkatastrophe in Neustadt: Werkstattleiter unschuldig

Peter Stellmach

Von Peter Stellmach

Mo, 03. Februar 2014 um 09:28 Uhr

Titisee-Neustadt

Die juristische Aufarbeitung des Brandunglücks in der Caritaswerkstätte in Neustadt ist abgeschlossen. Die Ursache für die Katastrophe war der Bedienungsfehler einer Betreuerin, die an einer Propangasflasche hantiert hatte.

14 Männer und Frauen kamen am 26. November 2012 ums Leben, 13 Menschen mit Behinderung und eine Betreuerin. Das Ermittlungsverfahren ist eingestellt worden, "mangels hinreichendem Tatverdacht", wie die Staatsanwaltschaft Freiburg mitteilt. Danach war ein Bedienungsfehler an einem Katalytofen und der daran angeschlossenen Propangasflasche die Ursache. Den damaligen Werkstattleiter und seinen Vorgänger trifft demnach kein Verschulden. Gegen sie war als Verantwortliche ermittelt worden.

Brandursache: ausströmendes Gas
Brandursache war zweifelsfrei – so stellt es die Staatsanwaltschaft aufgrund der Ermittlungen der Polizei und eines Brandsachverständigen fest – ausströmendes Gas aus der Gasflasche, die für die Inbetriebnahme des Ofens bedient wurde. Die getötete Betreuerin sei kurz vor Ausbruch des Brandes damit beschäftigt gewesen. Der Ofen sei zuvor ...

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