Bootsflüchtlinge

Wie ein Bild zum Symbol der Flüchtlingskrise wird

Thomas Fricker

Von Thomas Fricker

Do, 03. September 2015 um 20:39 Uhr

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Das Bild des toten Jungen Aylan geht um die Welt. Es ist zum Symbol für jenes Schicksal geworden, das bis heute Zigtausende Bootsflüchtlinge ereilt hat. Soll man es überhaupt zeigen? Ja!

Bodrum ist ein Badeort. Am Strand der uralten Stadt im Südwesten der Türkei tummeln sich die Touristen. Urlauber aus ganz Europa genießen die Sonne, lassen die Seele baumeln und schwimmen im Meer. Das Meer, das Aylan Kurdi das Leben gekostet hat. Wie Treibgut haben die Wellen den Körper des Jungen am Mittwoch in Bodrum an Land gespült. Er war ertrunken, nachdem das Boot gekentert war, auf dem seine Familie die griechische Insel Kos erreichen wollte.

Mit Aylan, dem Dreijährigen, starben sein fünf Jahre alter Bruder Galip und die Mutter der beiden, Rehan Kurdi. Sie waren Kurden aus Kobane kurz hinter ...

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