Corona-Impfungen gehen auch ganz reibungslos

Otmar Faller

Von Otmar Faller

Di, 12. Januar 2021

Gesundheit & Ernährung

Rund um Terminvergabe, Nebenwirkungen und Verfügbarkeit bestehen viele Fragen / Problemlose Impfung unseres Mitarbeiters, Hilfe war nur bei Anmeldung nötig.

. Ist genügend Impfstoff vorhanden? Wie groß ist das Risiko von Nebenwirkungen? Und wie bekomme ich einen Termin? Rund um die Corona-Impfungen bestehen weiter Fragen. Am Start der Impfkampagne gab es einige Kritik. Die Abläufe von der Terminvergabe bis zum Erhalt des Vakzins würden, so ist etwa von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu hören, aber noch verbessert. Doch es gibt auch positive Beispiele, wie der Fall von Otmar Faller zeigt. Der freie Mitarbeiter der Badischen Zeitung aus Hartheim ließ sich in Freiburg impfen.

Impfungen gelten als die große Hoffnung im Kampf gegen Covid-19. Umso ärgerlicher ist es da, dass zu Beginn der am Jahresende angelaufenen Impfungen aufgrund von fehlendem Vakzin und Schwierigkeiten bei der Terminvergabe nur relativ wenige Menschen geimpft werden konnten. Dies galt zunächst auch für das Zentrale Impfzentrum in Freiburg. Dort haben sich aber mittlerweile die Prozesse eingespielt. Ende der Woche wurden auf dem Messegelände, das für rund 2000 Impfungen täglich ausgestattet ist, täglich rund 500 Menschen geimpft. Einer davon war Otmar Faller, der als über 80-Jähriger zur Hochrisikogruppe zählt.

"Natürlich war es für mich von Anfang an klar, dass ich mich, sollten in unserem Landkreis Impftermine vergeben werden, intensiv um einen solchen kümmern werde. Bereits am 27. Dezember konnte ich die maßgebliche Adresse http://www.impfzentrum-freiburg.de ausfindig machen und natürlich habe ich mich sogleich um einen Impftermin bemüht. Mit der Unterstützung meines Sohnes – um ehrlich zu sein, so einfach war diese Online-Buchung für mich dann doch nicht – konnte ich tatsächlich schon für Dienstag, 5. Januar, einen Impftermin bekommen. Weil das so gut geklappt hat, orderten wir auch gleich noch einen weiteren Termin am gleichen Tag für die Schwester meiner Ehefrau, da diese auch in die dafür vorgesehene Altersgrenze passte".

Wie ist der Impftermin nun abgelaufen? "Meine Schwägerin und ich hatten nun zwar einen Impftermin am gleichen Tag, aber zu verschiedenen Zeiten und wir hatten auf Grund von negativen Berichten über den holprigen Start schon einen gehörigen Bammel, ob alles reibungslos über die Bühne gehen wird. Schließlich wussten wir ja nicht, ob diese Nachrichten auch für uns – wir hatten ja schließlich einen schriftlichen Impftermin – relevant waren. Wir wagten es aber, trotz der verschieden angegebenen Impfzeiten, uns gleichzeitig anzumelden und tatsächlich, keiner der freundlichen Helferinnen oder Helfer hatte daran etwas auszusetzen und so konnten wir uns nach der erfolgten Temperaturmessung und der notwendigen Desinfektion der Hände in die Warteschlange einreihen, die sich aber relativ schnell fortbewegte. Und es dauerte nur etwa 15 bis 20 Minuten, bis wir zu einer freundlichen Dame zur speziellen medizinischen Befragung vorgelassen wurden. Diese lief sehr höflich und zuvorkommend ab und schon konnten wir separat je eine Impfkabine betreten.

Ich persönlich und auch meine Schwägerin haben diese Impfung gut vertragen und es gab auch keinerlei Nachwirkungen. Nach der erfolgten Impfung wurden wir gebeten, uns noch 15 Minuten auf einen Stuhl zu setzen und als diese Zeit vorbei war, wurden wir freundlich verabschiedet mit dem Hinweis, dass wir uns in drei Wochen wieder sehen werden. Es erübrigt sich fast zu erwähnen, dass wir diesen Termin auch gerne wahrnehmen werden."