Wie wird das Wasser gebändigt ?

Andrea Gallien

Von Andrea Gallien

Mi, 18. April 2012

Merzhausen

Die Bürgerinformationsveranstaltung in Merzhausen zum Thema Hochwasserschutz im Hexental stieß auf großes Interesse.

MERZHAUSEN. Der Hochwasserschutz bewegt die Menschen im Hexental. Rund 120 Bürgerinnen und Bürger kamen ins Merzhauser Rathaus zur Infoveranstaltung. Vor allem Auer Bürger nutzten die Gelegenheit, den anwesenden Fachleuten mit Fragen auf den Zahn zu fühlen. Im Mittelpunkt des Interesses: der mögliche Standort für ein neues Regenrückhaltebecken im Hexental.

Ziel des Abends, so Jörg Kindel, Vorsitzender der einladenden Verwaltungsgemeinschaft (VG) Hexental und Bürgermeister von Au, war es, die Bürger nach den Diskussionen der vergangenen Monate und der Bildung einer Bürgerinitiative "Landschaftsverträglicher Hochwasserschutz im Hexental" auf einen gemeinsamen Stand zu bringen. Informationen erhielten die Bürger jede Menge, an Hinweisen, dass es sich um ein erstes Konzept und nicht eine endgültige Planung handelte, fehlte es nicht. Dennoch verließen viele nach drei Stunden den Bürgersaal mit dem Gefühl, die Kernentscheidung sei bereits gefallen, sprich: Es gibt offenbar nur einen Standort, der für ein Regenrückhaltebecken in Frage kommt und das ist der Standort "Enge" am südlichen Ortsausgang von Au.

DIE VORGESCHICHTE:

Seit den 70er Jahren beschäftigt das Thema Hochwasserschutz auch das Hexental. 1974 wurde mit der Stadt Freiburg und weiteren Umlandgemeinden festgelegt, dass bei einem so genannten 50-jährigen Hochwasser (das statistisch alle 50 Jahre vorkommt, tatsächlich aber natürlich auch öfter oder seltener) maximal 9 Kubikmeter Wasser pro Sekunde an der ...

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