Tschernobyl-Jahrestag

Windener an der Atomruine: "Eine postapokalyptische Stimmung"

Bernd Fackler

Von Bernd Fackler

So, 26. April 2020 um 11:06 Uhr

Winden im Elztal

BZ-Plus BZ-Interview mit Pascal Perin / Er besuchte mit Freunden das Atomkraftwerk Tschernobyl, das vor genau 34 Jahren explodierte.

Am 26. April 2020 ist es 34 Jahre her seit dem "größten anzunehmenden Unfall" (GAU) im Block 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl, damals Sowjetunion, heute Ukraine. Pascal Perin aus Winden war, wie inzwischen viele andere, 2019 als Tourist an der stillgelegten Atomruine. Er schildert auf Fragen von BZ-Redakteur Bernd Fackler seine Eindrücke.

BZ: Wie kam die Idee zustande?
Perin: Wir sind eine Freundesgruppe von sechs Personen, die sich aus verschiedenen Gründen (Studium, Kinder, Umzug etc.) immer seltener gesehen haben. Dadurch kam die Idee zustande, sich einmal im Jahr auf eine Reise nach Osteuropa zu begeben. Warum Osteuropa? Osteuropa ist sehr reich an Geschichte und die meisten Städte haben ein pulsierendes Kulturleben. Zunächst war lediglich eine Reise nach Kiew geplant. Für den Tagesausflug nach Tschernobyl entschieden wir uns erst – nach reichlicher Überlegung – kurz vor der Anreise.

BZ: Ist es einfach, ...

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