Artenschutz-Volksbegehren

Winzer üben massive Kritik an Bienenschutz-Initiative in Baden-Württemberg

Gerold Zink

Von Gerold Zink

Mo, 12. August 2019 um 19:49 Uhr

Wirtschaft

BZ-Plus Der Badische Weinbaupräsident kritisiert das Volksbegehren "Rettet die Bienen" scharf: Es handle sich um "fast enteignungsgleiche Eingriffe". Bioland sieht Härten, Ecovin handwerkliche Fehler.

Kilian Schneider, Präsident des Badischen Weinbauverbands, gilt als besonnener Mann. Was die Initiatoren des Volksbegehrens "Rettet die Bienen" fordern, treibt ihm allerdings die Zornesröte ins Gesicht: "Es geht hier fast um enteignungsgleiche Eingriffe. Wie viel ist ein Rebstock noch wert, wenn er nicht mehr gespritzt werden darf", fragt der Kaiserstühler Winzer mit Blick auf die Forderung, Pflanzenschutz durch Pestizide in Schutzgebieten fast völlig zu verbieten. Schneider ist nicht allein mit seiner Kritik an dem Volksbegehren.



Das einzige Schlupfloch, das das Volksbegehren für den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in Natur- oder Landschaftsschutzgebieten offenlasse, ist Schneiders Ansicht nach völlig realitätsfern und in der Praxis niemals umsetzbar: "Die Winzer oder Bauern können nicht vor jeder Spritzung bei der ...

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