Energiewende

Gehören Stromautobahnen eher unter die Erde?

Martin Schäfer

Von Martin Schäfer

Sa, 22. März 2014 um 00:04 Uhr

Wirtschaft

Erdkabel oder Freileitung – wo wären Deutschlands zukünftige Stromautobahnen besser untergebracht? Dabei geht es um Wirtschaftlichkeit, technischer Machbarkeit und Ästhetik.

Dem Bauern im schmalen Schwarzwaldtal stellt sich in Sachen Stromversorgung die gleiche Frage wie einem großen Stromnetzbetreiber: Wie bekomme ich den Strom auf meinen Hof beziehungsweise aufs Land. Stelle ich Strommasten ins Tal? Das ist billig und stört bei zwei, drei Stromseilen wenig. Oder zieht die Kommune einen Graben bis zum Haus und verlegt die Leitung in die Erde? Das kostet und lohnt sich nur, wenn die Zufahrt ohnehin ausgebessert wird. Es ist einfach eine Frage der Abwägung zwischen Wirtschaftlichkeit, technischer Machbarkeit und letztendlich auch der Ästhetik.

Und genau diese Fragen stellen sich auch die vier großen Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland für den Netzausbau bis zum Jahr 2022. Dann sollen die letzten Kernkraftwerke vom Netz gehen. In Süddeutschland – dem Powerhaus der bundesdeutschen Wirtschaft – fehlt dann die Leistung von acht Kernkraftwerksblöcken, rund acht Gigawatt.

Regenerative Energien sollen die ...

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